Tool Modus & Hintergründe

Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, wie eigene Clouds besser strukturiert werden könnten bzw. wie der Nutzer dabei unterstützt werden soll. Unsere Idee: Funktionen in der Toolbar…

Sobald einer der Modi aktiviert wird, sind die Bookmarks zwar noch zu sehen, aber nich mehr bearbeit- und verschiebbar. Folgende Modi sind angedacht:

  • Hinzufügen eines Oberbegriffs, dem die Bookmarks durch Nähe zugeordnet werden können. Ist etwas auffälliger als eine einfache Kritzelei auf dem Hintergrund, tritt aber gegenüber dem Link in den Hintergrund.
  • Es können Punkte gesetzt werden, die durch Linien verbunden werden. So entstehen Bereiche, in denen Bookmarks zu bestimmten Themen gesammelt werden können.
  • kleine Kritzeleien wie ein Ausrufezeichen, Fragezeichen, ein Pfeil oder kurze Notizen, die auf dem Hintergrund platziert sind. Diese könnten alternativ nicht auf dem Hintergrund, sondern über dem Link, wie eine Art Overhead Folie zu sehen sein.


Hintergrund Templates

Manchmal ist es auch interessant Bookmarks in einen Hintergrund zu integrieren. Um ein einigermaßen einheitliches Erscheinungsbild bzw. ‘Look & Feel’ zu erzeugen, könnte es Hintergrund Templates geben, die nach und nach erweiterbar sind. Zunächst kann ein dunkler und ein heller Hintergrund zur Verfügung stehen. Denkbar sind jedoch auch thematische Hintergründe, auf denen jeweils mit Strichzeichnungen Objekte gezeichnet sind (Landkarte, Schaufenster, Bücherregal…).

Darstellung der Clouds

Durch die Anordnung der einzelnen Links entsteht eine individuelle Link-Cloud. Befindet man sich innerhalb der Link-Cloud, wird diese durch den Rand des Bildschirms begrenzt. Eine weitere Darstellung der Link-Cloud wird für die Übersicht benötigt, in der die Nutzer alle ihre Link-Clouds auf einen Blick anschauen kann.

Form der Cloud

Die Form der Cloud soll sich an den Charakeristika einer Wolke orientieren (locker, flockig, rund, geschmeidig,..). Zunächst überlegten wir, dass die verkleinerte Anordnung der Links die Form der Cloud bestimmen könnte, diese wirkt jedoch immer noch sehr hart und kantig (s. Abb. mittlere Spalte). Um dies zu umgehen, wählten wir einen Kreis, als runde und vor allem auch ruhige Form, die sich deutlich von der Form der Links abhebt.

Repräsentatives Bild für die Cloud

Damit der Nutzer beim Anlegen der Clouds kein eigenes Bild extra hochladen muss, wollten wir als Bild die angeordneten Links verwenden. Werden alle Links einer Cloud dafür verwendet, werden diese in der Übersicht so klein dargestellt, dass sie nicht mehr erkennbar und unverständlich sind. Clouds könnten durch unterschiedliche Hintergründe unterschieden werden. Werden aber Standard-Hintergründe benutzt, ist zwischen den Clouds keine Unterscheidungskraft mehr gegeben (s. Abb). Somit kamen wir zu dem Entschluss einen runden, größeren Ausschnitt der Cloud als Bild zu verwenden, ähnlich einem “Guck-Loch”. Der Nutzer könnte die Möglichkeit haben, einen Ausschnitt zu wählen, den er am ehesten mit der entsprechenden Cloud verbindet. Somit greift wieder der Wiedererkennungswert, ähnlich wie bei den Links. Wie durch die Abbildung deutlich wird, können bei gleichem Hintergrund die runden Ausschnitte besser voneinandern unterschieden werden.

Die Abbildung zeigt nur erste grobe Versuche, welche Form eine Cloud haben könnte. Über die konkrete Gestaltung werden wir uns noch Gedanken machen.

Möglichkeiten für das Anbringen der Cloud-Funktionen bei hover:

panning

Nach den W3C Stats arbeiten bereits viele Nutzer mit einer 1024 x 768 Pixel Bildschirmauflösung (20%) oder einer höheren (76%) (Quelle: http://www.w3schools.com/browsers/browsers_display.asp Stand: Januar 2010). Wir haben uns für eine Cloud Größe von 1920 x 1080 Pixeln (Full HD) entschieden, damit Nutzer mit einem großen Bildschirm, die Fläche ihres Bildschirms komplett für ihre Cloud nutzen können. Es kann daher in einigen aber nicht allen Fällen davon ausgegangen werden, dass die Nutzer die komplette Größe einer Cloud auf ihren Bildschirmen dargestellt bekommen. Wir haben uns also dem Problem gewidmet, wie eine Cloud dargestellt wird, wenn nicht der volle Darstellungsbereich sichtbar ist…

Zunächst einmal soll ‘Panning‘ möglich sein. Panning bedeutet das Verschieben eines Bildausschnitts. Dabei wird der Hintergrund per drag & drop versetzt. Durch das schnelle Nachladen des Hintergrunds erscheint so der Eindruck, dass er verschoben wird. Auf diese Weise kann sich der Nutzer Ausschnitte der gesamten Fläche nacheinander ansehen. Ergänzend sollte irgendwie erkenntlich werden, wo man sich gerade auf der Cloud befindet. Das heißt wie viel rechts, links, oben und unten von der aktuellen Position noch vorhanden ist. Dazu haben wir zunächst Pfeile angedacht, mit einer Zahl, um zu zeigen, wie viele Links sich in der jeweiligen Richtung noch versteckt befinden (siehe scribble). Dies wäre aber wieder eine zusätzliche Anzeige an jedem Bildschirmrand, die Platz weg nehmen würde. Auch nur die Anzeige von Pfeilen nimmt Platz ein. Wir haben uns nun für ein Navigationsfenster entschieden, das der Nutzer sich zusätzlich anzeigen lassen kann, wenn er dies möchte. Dies zeigt immer den aktiven Ausschnitt der Cloud, allerdings ohne Anzahl der nicht zu sehenden Links. So kann der Nutzer sich eine Detail- und Übersichtsanzeige nebeneinander darstellen lassen.

Verstehen von Anordnungen auf fremden Clouds

Solange man Links selbst anordnet und sich so ein thematisches Cluster zusammenstellt, ist es leicht die Ordnung nachzuvollziehen. Eine fremdangelegte Ordnung jedoch nahzuvollziehen ist relativ schwierig. Daher sollten Ordnungsstrukturen angeboten werden, die es vereinfachen fremde Clouds thematisch einzuordnen, wie bspw. eine Rasterdarstellung, in der zusätzlich zu den Bildern sofort damit verbundene Tags angezeigt werden. Alternativ dazu können Clouds auch durch ‘browsen’ die Bookmarks erkunden. Dabei werden dem Nutzer zufällig ausgewählte Links aus der Cloud im Browser angezeigt.