Neue Studien, neue Thesen

Mit den Tipps eines Autors, der selbst eine Studie durchgeführt hat, sind wir auf weitere nützliche Studien gestoßen. Ein wichtiges Schlagwort, welches uns bei der Recherche geholfen hat ist: Personal Information Management (PIM).

Während wir bei den ersten gefundenen Studien hauptsächlich Erkenntnisse über den Umgang mit Social Bookmark Diensten bekamen, beziehen sich folgende Thesen ausschließlich auf die Nutzung von Bookmarks für die eigene Verwaltung, wie es beispielsweise im Browser als Favoriten oder Lesezeichen bekannt ist.

Hier ein paar weitere Thesen:

  • Bookmarks (keine SocialBookmarks) sind eine beliebte Methode, Web Informationen zu speichern.
  • Die Anzahl der Bookmarks – von eigenen Schätzungen der User – folgt einer exponentialen Kurve.


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Studien reloaded

Da wir von einer Studie von 1996-2000 die Fragestellungen sehr interessant fanden, haben wir die Autoren angeschrieben, ob es aktuellere Studienergebnisse gibt. Die Antwort war nein, mit dem Hinweis, dass es in diesem Bereich weitere Veröffentlichungen mit ähnlichen Fragestellungen gibt. Diese gilt es nun durchzuarbeiten.

In den nächsten Tagen heißt es also weiterhin lesen, lesen, lesen…aber Schluss für heut’

Ergebnisse der Suche nach Studien zu Bookmark-Gewohnheiten

Nach langer Recherche im Internet haben wir uns in einige Studien eingelesen und bisher folgende 7 Thesen formuliert:

  • Social Bookmarking Dienste sind weitestgehend unbekannt und werden daher von wenigen genutzt.
  • Social Bookmarking Dienste sind wichtig im alltäglichen Gebrauch. (NUR Social Bookmarker)
  • Es gibt mehr aktive Social Bookmarker als passive. (NUR Social Bookmarker)
  • Social Bookmark Dienste werden hauptsächlich zur Arbeitserleichterung genutzt, dann erst zu Entertainment und Recherchezwecken. (NUR Social Bookmarker unter Professoren, Forschern, Universitätsmitarbeiter)
  • Nutzer die aktiv im Social Web unterwegs sind, nutzen häufiger Social Bookmark Dienste, als Nutzer, die sich gerade mit dem Thema Social Web anfreunden. (keine Studenten, Berufstätige)
  • Nutzer wollen mehr über Social Bookmark System lernen. (Berufstätige im Bereich Marketing)
  • Das Prinzip des Taggings ist meist nicht bekannt und wird deshalb nicht genutzt.

Probleme

  • Aktualität: Viele Studien mit guten Fragestellungen sind einfach zu alt (1996-2000). Es ist fragwürdig ob Studien von 2007/2008 noch aktuell genug sind.
  • stark fokussierte Zielgruppen: Einige Studien befragen ausschließlich eine sehr spezifische Zielgruppe. Zum Beispiel nur Beschäftigte im Bereich Social Marketing; nur Professoren und Universitätsmitarbeiter, nicht aber Studenten.
  • Thema der Studie: Es werden ausschließlich Erkenntnisse über und im Umgang mit Social Bookmark Diensten abgefragt, nicht aber die Art und Weise der Nutzung für den persönlichen Gebrauch beispielsweise innerhalb eines Browsers.

Wenn Ihr weiterlest findet ihr nochmals die einzelnen  Thesen mit den jeweiligen Studien inklusive den wichtigsten Eckdaten, die diese belegen.


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Nutzertest

Überlegungen über die geplanten Nutzertests haben uns die letzte Woche begleitet. Zwischen verschiedenen Modellen der Herangehensweisen haben wir uns nun dazu entschlossen, Konzeptentwürfe in der Anfangsphase des Grobkonzepts mit einer Gruppe von Nutzern zu diskutieren. So lassen wir sie nicht völlig alleine und ohne Anregungen, lenken sie aber nicht schon zu sehr in eine Richtung. Wir hoffen, dass wir so Wünsche und Ideen der Bookmark Nutzer heraus finden können.

Dennoch wollen wir den Schritt nicht übergehen, Nutzerverhalten im Umgang mit Bookmarks und social Bookmarks zu analysieren. Da es uns zu viel Zeit kosten würde diese Umfragen selbst durchzuführen, haben wir uns dafür entschlossen, auf bestehende Umfrageergebnisse zurück zu greifen und deren Erkenntnisse zu nutzen. Wir sind im Moment auf der Suche nach aussagekräftigen, aktuellen Studien.