Zoomable User Interfaces

Ein Ansatz wäre, Zoomstufen einzusetzen. Diese Art der Interaktion eignet sich vor allem zur Navigation und Exploration in großen Informationsräumen und ist heutzutage in modernen Benutzungsschnittstellen kaum mehr wegzudenken. In Zoomable User Interfaces kann der Nutzer selbst entscheiden, wann er welche Informationen erhalten möchte. Er hat die Möglichkeit sich einen Überblick zu verschaffen und bei Bedarf durch Heranzoomen Details anzeigen zu lassen. Somit unterstützt diese Interaktionsform das Mantra visueller Informationssuche von Shneiderman (1996), das wie folgt lautet:

“Overview first, zoom and filter, then details on demand”.

Häufig wird das Zoomen zusammen mit dem so genannten Panning ermöglicht, durch das auf der entsprechender Zoomstufe ein bestimmter Ausschnitt gewählt werden kann, indem der Informationsraum bei konstanter Größer verschoben wird.